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Der Verlauf der Rede des Petrus vor seinen jüdischen Glaubensgeschwistern

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Bischof Oliver Gehringer

Der Verlauf der Rede des Petrus vor seinen jüdischen Glaubensgeschwistern ist geradezu bemerkenswert – es ist sozusagen das Paradebeispiel einer dramatischen Bußpredigt, die der Osterglaube in eine einfühlsame Hoffnungspredigt verwandelt. Sie beginnt mit massiven Vorwürfen, die in der Anklage gipfeln: „Den Urheber des Lebens habt ihr getötet!“ Dieser setzt Petrus dann abrupt seine Botschaft entgegen: „Aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt! Dafür sind wir Zeugen!“ Das Wunder, dass gerade der Gelähmte kraft des Namens Jesu wieder aufstehen konnte, hatte daran erinnert. Das bewegt Petrus derart, dass er jäh vom Vorwurf zum Verständnis wechselt: „Ich weiß, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt … Also kehrt um und bereut, damit eure Schuld getilgt werden kann, und der Herr Zeiten des Aufatmens kommen lässt!“ Seine Rede wirkt und bewegt gleichermaßen. Auch heute noch! Denn prinzipiell handeln Menschen auch heute noch so, vielleicht nicht immer aus Unwissenheit, aber aus Gedankenlosigkeit, und schlagen so den Messias auch heute noch täglich ans Kreuz. Umkehr und Reue sind auch heute die wesentlichen Entscheidungen, die wir zu treffen haben. Es ist kein Vorwurf, aber es soll uns doch auch bewusst werden, wie viele Tode wir Jesus täglich neu antun, wenn wir nicht als Christen menschlich und als Menschen christlich handeln. Gott streckt uns auch heute seine Hand entgegen und will uns das verheißene Heil schenken. Wir brauchen nur zugreifen und uns von ihm halten und tragen lassen. Aber es ist dieser kleine Moment der Entscheidung, der wirklich ausmacht, ob und wie es mit uns weitergeht. Wir sollten die Gelegenheit nicht verpassen oder ungenutzt verstreichen lassen. In den Geschehnissen des Ostermorgens bietet sich uns die Chance, unser Leben zu ändern und einen neuen Sinn zu geben, oder es so zu belassen, wie es vorher war. Es liegt nur an uns, was wir aus der Osterbotschaft machen wollen! (BOG)

Die ersten vier Kapitel der Apostelgeschichte sind voll vom atemberaubenden Erfolg

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Bischof Oliver Gehringer

Die ersten vier Kapitel der Apostelgeschichte sind voll vom atemberaubenden Erfolg der neuen Glaubensbewegung. Es wird berichtet, wie begeistert Menschen die frohe und froh machende Botschaft vom Heil angenommen haben. Dreitausend Menschen lassen sich an einem einzigen Tag taufen und beginnen vertrauensvoll ein neues Leben. Das ist der Einstieg in die Umkehr, die spontane und nachhaltige Reaktion darauf, „mitten ins Herz“ getroffen worden zu sein. Aber es ist erst der Anfang, denn der Prozess der „Umkehr“ ist langwierig; genau genommen dauert er ein Leben lang. Bestimmten Ansichten, Neigungen, Gewohnheiten, auch Denkmustern und Lastern muss man ständig gegensteuern, will man auch sicher auf dem „neuen Weg“ des neuen Lebens bleiben. Dazu bedarf es auch der Gabe des Heiligen Geistes, der das Feuer in einem am Lodern hält. Oster wirkt mächtig nach. Auch heute noch, fast zweitausend Jahre danach. Es hat von seinem Feuer nichts verloren, ebenso nicht von seiner Brennkraft. Umkehr ist immer dann möglich, wenn man sich begeistert und voll Vertrauen der Liebe Gottes hingeben kann. Mit Ostern ist nicht alles aus, sondern fängt alles erst so richtig an. Ostern belebt das Leben und es bewegt in eine neue Richtung. Diese Bewegung aufrecht zu erhalten, begeistert zu bleiben und das Leben neu zu spüren, das ist die große Herausforderung, vor der wir heute gestellt sind. Man kann entweder zum Alltag zurückkehren, als wäre nichts „Bewegendes“ geschehen, oder sich ganz neu ausrichten und zu Ostern zurückkehren. Es liegt an uns, wie wir mit dem Geschenk der Liebe Gottes umgehen wollen und können. Aber sie wirkt, ob wir es nun wollen oder nicht, und sie verändert, das ist sicher! (BOG)

Gott, der uns durch die Osterbotschaft seiner Liebe aus unseren Zweifeln

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der uns durch die Osterbotschaft seiner Liebe aus unseren Zweifeln, Ängsten und Bedenken heraus auf den Weg in eine verheißungsvolle Zukunft rufen und führen will, damit wir das neue Leben nicht nur fühlen, sondern auch leben, segne uns und schenke uns Licht und Kraft, damit wir unseren ganz persönlichen Weg erkennen und mutig einschlagen.

Er mache uns bewusst, dass wir durch Oster zu Menschen der Auferstehung und Zeugen des Glaubens berufen sind, und es auch werden sollen, für und in einer Welt, die das Zeugnis dringend braucht.

Er lasse uns erkennen, dass uns Ostern in unserem Leben Auferstehungsmomente wahrnehmen lässt, und Auferstehungsprozesse in Gang setzen will, damit das neue Leben in uns Wirkung zeigen kann.

Er lasse uns begreifen, dass wir nicht einfach weiter machen können, wie bisher, denn was im Herzen brennt und in der Seele lodert, will sich teilen, mitteilen und hinausgerufen werden, damit das Feuer einen Flächenbrand der Liebe entfacht und Veränderung geschehen kann.

Er mache uns bereit, uns von ihm rufen und als seine Zeugen aussenden zu lassen, denn unsere Welt, die immer mehr dem Dunkeln verfällt, braucht dringender denn je das Licht seiner göttlichen Liebe.

Er segne uns an diesem neuen Tag, öffne uns die Augen, damit wir seine Macht in der Schöpfung erkennen, öffne uns das Ohr, damit wir den Hilferuf der Geschwister hören, und öffne uns das Herz für den Reichtum seiner unsagbaren Liebe.

Er segne uns, schenke uns allen Segen und Frieden, lasse in unseren Herzen seine Liebe wachsen, in unserem Leben das Ostereignis wirken, und in seiner Christenheit den Glauben reiche Frucht tragen.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, lasse uns seinem Wort vertrauen, und mache unser Herz von Liebe brennen, damit wir selbst zum Segen werden.

Allen Freunden, einen gesegneten Dienstag in der Osteroktav! +Bischof Oliver Gehringer

Der Seelenfeind ist jetzt besiegt

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Die Schriftgelehrten kannten die lehre Jesu genau, aber sie verdrehtenn alles zu ihrem Unheil.

Am nächsten Tag, der auf den Rüsttag folgt, kamen die Hohepriester mit den Pharisäern zu Pilatus und sprachen: Herr, wir haben daran gedacht, dass dieser Verführer sprach, als er noch lebte: Ich will nach drei Tagen auferstehen. Darum befiehl, dass man das Grab bewache bis zum dritten Tag, damit nicht seine Jünger kommen und ihn stehlen und zum Volk sagen: Er ist auferstanden von den Toten und der letzte Betrug ärger wird als der erste. Pilatus sprach zu ihnen: Da habt ihr die Wache; geht hin und bewacht es so gut ihr könnt. Sie gingen hin und sicherten das Grab mit der Wache und versiegelten den Stein.

Matthäus 27,62-66

Der Seelenfeind ist jetzt besiegt,
grad jetzt wo Jesus in dem Grabe liegt.
Entmachtet hat ihn Gottes Sohn,
verstummen muss sofort sein Hohn.
Selbst alle Wächter nützen nichts,
es siegt der grosse Held des Lichts,
an Ostern werden wir es sehn,
die Auferstehung wird geschehn.

Frage: Konnten die Wachen des Grabes das Wirken Gottes aufhalten?

Vorschlag: Nein, Gott sei gepriesen! Die Hohepriester, die Pharisäer und auch Pilatus dachten, dass sie mit ihrer Machtfülle das grösste Wunder, die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, aufhalten könnten. Mitnichten! Was Gott in seiner Weisheit geplant hat, das führt er auch hinaus. Wir Menschen meinen auch manchmal, dass wir schlauer sind als unser allmächtiger Schöpfer. Nehmen wir mit dankbarem Herzen seine wunderbaren Fürungen an, unterstellen wir uns ganz seiner Herrschaft und wir werden staunen, was der Herr 

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Gott, der bei uns bleiben will

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der bei uns bleiben will, wenn es „Abend“ um uns herum wird, wenn bei uns das Licht der Erkenntnis und des Glaubens schwindet und uns dunkle Zweifel und Hoffnungslosigkeit plagen, damit wir das Licht wieder sehen, das er am Ostermorgen für uns aufgehen hat lassen, segne uns und ermutige uns, immer wieder neue Kraft auf dem Glauben zu schöpfen.

Er mache uns bewusst, dass wir alle unser eigenes „Ostern“ erleben dürfen (und müssen!), damit wir aus der Verschlossenheit und Enge unserer eigenen Begrenztheit aufbrechen, und sich die Dynamik der Auferstehung in uns entfalten kann.

Er lasse uns erkennen, dass in und aus Ostern das Leben lebt, es uns bewegt und neuen Antrieb verleiht, uns begeistern und im Herzen brennen soll, damit wir für die Weitergabe der Lebensbotschaft in die Welt hinein sorgen. Er lasse uns begreifen, dass er uns auf unserem Lebensweg nicht alleine lässt, sondern uns – auch unerkannt – begleitet, wenn wir ihn einladen mit uns zu gehen, denn er drängt sich uns nicht auf, aber er will das Feuer in uns aufrecht erhalten, das unser Herz brennen macht.

Er mache uns bereit, uns von ihm ansprechen zu lassen, um in seinem Wort und Sakrament Gemeinschaft zu erfahren, gestärkt zu werden und als Gesendete die frohe und froh machende Botschaft vom Heil der Welt zu bezeugen.

Er segne uns, damit wir ihn erkennen, begeistere uns, damit wir ihn bezeugen, befreie uns, damit wir ihm treu sein können, und sende uns, damit wir sein Wort in der Welt durch Wort und Tat verkünden.

Er segne uns mit Gewissheit und befreie uns von falschen Sicherheiten, mit Vertrauen und nehme uns unseren Kleinglauben, mit der Osterfreude und vertreibe unsere Schwermütigkeit, und segne alle, die uns am Herzen liegen.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, lasse unser Vertrauen wachsen, und mache unser Herz von Liebe brennen, damit wir selbst zum Segen werden.

Allen Freunden, einen gesegneten Wochenbeginn am Ostermontag!

+Bischof Oliver Gehringer

Wenn es heißt, Petrus sei aufgestanden und habe seine Stimme erhoben

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Bischof Oliver Gehringer

Wenn es heißt, Petrus sei aufgestanden und habe seine Stimme erhoben, deutet das seine jähe moralische Auferstehung an. Noch wenige Tage zuvor hatte er ja vor lauter Angst geleugnet, diesen Jesus überhaupt zu kennen. Jetzt, am Pfingsttag, war der Geist der Stärke in ihn gefahren und zugleich der Geist der Erkenntnis. Als das Feuer des Geistes auf die Apostel herabgekommen war und sie aus der Begrenztheit und Verschlossenheit ihrer eigenen Enge herausgeholt hatte, hat die Gemeinschaft ihr eigenes Ostern erlebt. Begeistert und losgelöst aus den Fesseln der Erstarrung und Mutlosigkeit, konnte Petrus vor allen Menschen sprechen und den 16. Psalm Davids als uralte Auferstehungsprophezeiung deuten. Bislang war dessen Aussage rätselhaft gewesen, der Fromme werde nach dem Tod nicht der Unterwelt und Verwesung verfallen, sondern ihm würden sich „die Wege zum Leben“ und in eine unvorstellbare Freude eröffnen. Diese Zuversicht brach sich am Pfingstfest Bahn und will auch heute noch anstecken. Das Zeugnis des Petrus ist eine Fortsetzung von Ostern und Pfingsten zugleich, denn es sorgt für die Weitergabe der Lebensbotschaft in die Welt hinein. Ostern entfaltet eine ganz besondere Dynamik, die bis heute noch nicht an ihr Ende gekommen ist. Ostern bewegt auch heute noch, wenn Menschen dazu bereit sind, sich bewegen zu lassen. Ostern brennt im Herzen, und dieses Feuer ist es wert, aufrecht erhalten zu werden und damit anzustecken. Aus Ostern lebt das Leben! (BOG)

Jesus lebt, welch Jubelschrei

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Jesus lebt! Keine Wachen, keine schweren Steine, nichts konnte den Siegesheld von Golgatha im Tod behalten. Jesus lebt!

Und es geschah ein grosses Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt war wie der Blitz und sein Gewand weiss wie der Schnee. Die Wachen aber erschraken aus Furcht vor ihm und wurden als wären sie tot. Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiss, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier, er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte wo er gelegen hat.

Matthäus 28,2-6

Jesus lebt, welch Jubelschrei,
auferstanden ist der Herr, – es bleibt dabei!
Keine Macht der Welt konnt` hindern ihn,
seinem düstren Grabe zu entfliehn.
Ausgefochten und gesiegt hat Jesus Christ,
der der ganzen Welt der Heiland ist.
Komm auch du zu ihm, dien` ihm von Herzen gern,
glaub` an Jesus, ihn, den Morgenstern!

Frage: Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?

Vorschlag: Alles was Odem hat, lobe den Herrn! – Keine „mehrere hundert Kilo schweren Steine“ konnten das Grab weiterhin verschliessen, keine bewaffneten Wachen, keine Falschmeldungen von der Geistlichkeit oder des Pilatus konnten Jesus noch weiterhin im Grabe behalten. Der Engel sagte: Jesus ist auferstanden! Botschaft des Lebens, Botschaft der Freude, Botschaft des Sieges wird uns hier verkündigt. Es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda! So wird Jesus in Offenbarung 5,5 genannt. Ich danke meinem Herrn Jesus Christus für sein Erlösungswerk und dass ich allein durch den Glauben an sein Opfer mit Gott vesöhnt bin und aus Gnade in seiner Nachfolge stehen darf.

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