Allgemein

Schon diese Erde ist so wunderbar

Gepostet am

Unser wunderbarer Gott, der schon diese Welt so herrlich erschaffen hat, wird einst einen noch viel schöneren neuen Himmel und eine neue Erde bilden. Unser Entzücken darob wird unbeschreiblich sein.

Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird.

Jesaja 65,17

Schon diese Erde ist so wunderbar, 
von dem der ist, der sein wird und der war, 
die Wunder seiner Schöpfung überragend sind, 
Preist Gott – für mich ist`s – und ich bin sein Kind! 
Doch einst schafft er die Erde und den Himmel neu, 
ich bete an und rühme ihn für seine Treu! 
Wie wird das sein, so herrlich, unbeschreiblich, hehr, 
der ersten Erd` gedenkt man gar nicht mehr.

Frage: Gott verspricht in seinem heiligen Wort: Ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Dies wird der Ort sein, wo Gott mitten unter seinem Volk wohnen wird in Ewigkeit. Was gebietet er den Menschen, die jetzt noch leben, einzuhalten?

Vorschlag: Micha 6,8: Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott! Sind die Zehn Gebote Gottes aus 2. Mose 20 für uns massgebend? Ebenso Matthäus 22, 37+ 39: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst! Wer sich so auf die Seite Gottes stellt, darf sicher ruhen im Glauben an Jesus Christus, dem Heiland der Welt und seine Blicke stets auf diesen neuen Himmel und die neue Erde gerichtet halten.

Besuchen Sie Christlicher Glaube und christliche Mystik auf: https://meister-eckhart.ning.com/?xg_source=msg_mes_network

Wir warten auf dein Kommen, oh Herr

Gepostet am

Jeder an Jesus gläubige und wachende Mensch sehnt sich nach dem Tag seiner Wiederkunft.
Ich kenne ihre Werke und ihre Gedanken und komme, um alle Völker und Zungen zu versammeln, dass sie kommen und meine Herrlichkeit sehen.
Jesaja 66,18

Wir warten auf dein Kommen, oh Herr,
und eilen dir entgegen.
Das Herz wird voller Sehnsucht uns schwer,
will sich zu dir bewegen.

Frage: Wiedergeborene Menschen, die für den Herrn brennen, und Jesus, der wiederkommende Heiland der Welt, sind wie Magnete, – sie ziehen sich an. Ist Ihr Leben geprägt von dieser Sehnsucht nach dem Sohn Gottes?

Vorschlag: Jeder von uns weiss innerlich ganz genau, ob wir eine Freudigkeit zu diesem Tag der Erscheinung Jesu haben oder nicht. Wenn Sie geistlich eingeschlafen sind und beinahe wünschten, Jesus käme noch nicht so bald, dann tun Sie Busse vor Gott. Bitten Sie ihn um Vergebung, dass Sie nicht mehr gewacht haben und dem Feind Teile ihres Lebens überlassen haben. Dann danken Sie Jesus und erneuern Sie Ihr Versprechen an ihn, seinen Willen von ganzem Herzen zu tun. Wer an Ihn glaubt, der ist gerecht. Römer 10, 4.

Besuchen Sie Christlicher Glaube und christliche Mystik auf: https://meister-eckhart.ning.com/?xg_source=msg_mes_network

Jesus, bald wirst du erscheinen

Gepostet am

Wie tröstlich ist es für uns zu wissen, dass alle die vorangegangenen Gläubigen an Jesus beim Schall der Posaune auferstehen - und mit uns, die wir noch leben, dem herrn Jesus in den Wolken entgegengerückt werden!

Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erereben können; auch wird das Verwesliche nicht erben können die Unverweslichkeit. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune schallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

1. Korinther 15,50-52

Jesus, bald wirst du erscheinen
und die Gläubigen mit dir vereinen.
In den Gräbern wird erstehen
mancher, um dir entgegen zu gehen,
um verwandelt dich zu preisen
und dir ewig Ehr` erweisen,
auch mit uns, die wir noch leben
deinen Namen zu erheben.

Frage: Wer wird dort mit Jesus vereint?

Vorschlag: In Offenbarung 19, 9 steht: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind! – Das sind Menschen, die sich von Jesus zu ihren Lebzeiten in seine Nachfolge rufen liessen. Jesus lehrt uns in Matthäus 10, 38: Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. Er meint hier auch eine totale Hingabe an ihn. Sind wir dazu bereit? Darf er unser Leben bestimmen bis ins kleinste Detail? Sind auch unsere Gedanken seiner Kontrolle untertan? Wer sich ihm völlig hingibt, der darf daran glauben, dass Jesus für uns das Gesetz Gottes erfüllt hat und wir darum gerecht vor Gott sind. Römer 10,4.

Besuchen Sie Christlicher Glaube und christliche Mystik auf: https://meister-eckhart.ning.com/?xg_source=msg_mes_network

Gott, der uns im Heiligen Geist einen Beistand gegeben hat

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer

Gott, der uns im Heiligen Geist einen Beistand gegeben hat, auf den wir uns ganz und gar verlassen können, damit wir den Mut nicht verlieren, den Weg des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu gehen und unser Leben danach auszurichten, segne uns, und öffne uns für das Wirken seines Geistes, damit sein Feuer in uns brennt.

Er mache uns bewusst, dass er uns im Leben und Wirken Jesu ein nachhaltiges und vor allem nachahmenswertes Beispiel gegeben hat, wie die Liebe zu ihm und die Liebe zum Nächsten gelebt werden kann, weil sie unlösbar miteinander verbunden sind.

Er lasse uns erkennen, dass er uns seinen Geist der Einsicht geschenkt hat, damit wir in unserem Miteinander von allen Formen der Gewalt und Unterdrückung Abstand nehmen, und uns auf die Liebe besinnen, die jedem seine Freiheit lässt.

Er lasse uns begreifen, dass er uns mit seinem Geist der Fürsorge stärken will, damit wir immer besser unterscheiden lernen zwischen echter und ehrlicher Liebe, die offen ist für Neues, die Freiheit und Vielfalt zulässt, und vermeintlicher Liebe, die einengt und Abhängigkeiten schafft, die ausgrenzt und verurteilt.

Er mache uns bereit, uns von seinem Beistand, dem Heiligen Geist, in unserem Tun und Handeln führen und leiten zu lassen, uns für ihn zu öffnen, damit er in uns Feuer legen kann, der uns zur Flamme macht und begeistert, damit wir erfüllt von seiner machtvollen Liebe unser Leben neu gestalten!

Er segne uns, dann können wir klein werden vor ihm, wende sich uns zu, dann können wir wachsen im Glauben, und gebe uns seinen Segen, der uns mit kindlichem Staunen erfüllt. Er segne uns und schenke uns ein weises Herz. gebe uns einen demütigen Sinn, erfülle uns mit seinem Geist, und lasse uns nie allein.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, lasse unser Vertrauen wachsen, und nähre die Flamme seiner Liebe in unserem Herzen, damit wir selbst Feuer und Flamme werden, Begeisterte und Segen für alle, die uns begegnen.

Allen Freunden, einen gesegneten sechsten Ostersonntag „Rogate“, am Gedenktag des Heiligen Hermann Josef!

+Bischof Oliver Gehringer

Gott, der uns zur Freiheit befreit hat

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer

Gott, der uns zur Freiheit befreit hat, damit wir in den vielen Zwängen unseres Lebens, den auferlegten und den selbst gemachten, nicht erstarren, sondern frei und offen sind für das Geschenk seiner Liebe, segne uns, öffne uns und unsere Herzen, damit wir frei werden für das Leben in seiner ganzen Fülle.

Er mache uns bewusst, dass er uns nicht dazu berufen und erwählt hat, uns der Welt und ihren Machansprüchen zu unterwerfen, sondern um ein sichtbares Zeichen seiner Gegenwart zu geben, ein Zeugnis seiner Liebe, durch ein freies Leben aus dem Glauben.

Er lasse uns erkennen, dass er uns nicht seinen Geist als Beistand und Lehrer gesandt hat, damit wir uns der Welt und ihren Normen anpassen, sondern die Welt verändern, das Licht in sie zurück bringen, und ihr den Weg zum Leben zeigen.

Er lasse uns begreifen, dass Ostern nicht ein Geschichtsabschnitt vergangener Zeiten ist, sondern ein Geschenk der Gegenwart, und wir täglich unsere Auferstehung feiern dürfen, wenn wir am Glauben, der Hoffnung und der Liebe festhalten, und sie in Wort und Tat durch unser Leben der Welt bezeugen.

Er mache uns bereit, uns von seinem Geist der Erneuerung unsere verhärtete Schale aufbrechen, und uns aus unseren gedanklichen Sackgassen hinaus in eine offene, lichtdurchflutete Zukunft führen zu lassen, die uns nicht nur verheißen, sondern zugesagt ist.

Er segne uns, schenke uns seinen Geist, der unser Denken erneuert, der uns selbst zu Schenkenden macht, und die Glaubensfreude sichtbar werden lässt.

Er segne uns, sei mitten unter uns, wo Traurigkeit die Herzen trübt, lasse die Sanftmut seines Geistes jeden Zorn und Zweifel stillen, und wandle unsere Glaubensarmut in Vertrauen.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, lasse unser Vertrauen wachsen, und nähre das Feuer seiner Liebe in unserem Herzen, damit wir ansteckend wirken und selbst auch zum Segen werden.

Allen Freunden, ein gesegnetes Wochenende, am Samstag der fünften Osterwoche, am Gedenktag des Heiligen Bernhárdin von Siena!

+Bischof Oliver Gehringer

Die (noch junge) Kirche ist eine verfolgte Kirche

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer

Die (noch junge) Kirche ist eine verfolgte Kirche und gleichzeitig eine missionarische Kirche, das hat sich seit den Anfängen des Christentums bis heute nicht verändert. In (zu) vielen Ländern der Erde werden Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt und oft auch getötet, dass man schon von der größten Christenverfolgung der Geschichte spricht. Dennoch machen sich auch heute noch engagierte und begeisterte Christen auf, die frohe und froh machende Botschaft, durch Wort und Tat, den Menschen auf eine besondere Weise nahe zu bringen, und versuchen mit ihrer Begeisterung und ihrer Glaubensfreude anzustecken. Die Gefahr der Verfolgung behindert nicht die Mission, sondern gibt ihr geradezu einen enormen Antrieb. Sicher nicht überall und in allen Gebieten, aber doch an vielen Orten, wo Menschen dafür offen sind und sich ansprechen lassen. Auch die junge Kirche ist weiter auf Mission, sie ist unterwegs im Namen und Auftrag des Herrn, geführt vom Heiligen Geist. Interessant dabei ist aber, dass sehr wohl auch Konzessionen gemacht, als auch in der Praxis Kompromisse eingegangen wurden, wenn es der höheren Sache, sprich der Verkündigung der Frohen Botschaft, diente. Paulus ist da ein gelungenes Beispiel, wenn er im Interesse der Missionsarbeit, Zugeständnisse der jüdischen Denkweise macht. Die Verbreitung des christlichen Glaubens folgt eben nicht nur (menschlichen) Gesetzen und Geboten, oder Normen und Vorschriften, sondern vor allem der Führung und Leitung des Heiligen Geistes. Der Funke soll überspringen, und nicht aufgezwungen werden. Das innewohnende Feuer des Glaubens, will entzünden und nicht verbrennen. Der Dialog will geführt und nicht als Monolog abgetan werden, dem eigentlich niemand mehr zuhören will. So eine Haltung könnte den heutigen innerchristlichen Dialog durchaus inspirieren und als Vorbild dienen. Das einzige Gebot, das seine Anwendung finden soll, ist das Gebot der Liebe. Wer heute im Dienst der Verkündigung steht, ist gut beraten, dieses Gebot zu leben und an die erste Stelle zu setzen. Dann wird sich auch heute noch der christliche Glaube verbreiten lassen, in Wort und Tat, durch einen gelebten Glauben, eine lebendige Hoffnung und eine tätige Liebe! (BOG)

Gott, der uns besser kennt, als wir uns selbst

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer

Gott, der uns besser kennt, als wir uns selbst, und der deshalb auch sehr gut weiß, wie schwer es uns immer wieder fällt uns, die richtigen Entscheidungen zu treffen, weil wir auf vieles Rücksicht nehmen müssen oder dies wenigstens meinen, segne uns mit seinem Heiligen Geist und helfe uns dabei, uns aus Liebe für das Richtige zu entscheiden.

Er mache uns bewusst, dass er uns mit seiner Liebe stärken will, damit wir eigenverantwortlich handeln, und uns nicht immer die Frage stellen, wie viel an Einsatz etwas wert ist oder ob wir doch lieber alles seinen gewohnten Gang gehen lassen.

Er lasse uns erkennen, dass es uns niemals wirklich gelingen wird, wenn wir den Glauben leben und in der Liebe bleiben, niemandem auf die Füße zu treten, aber wir es auch sanft tun können, um andere nicht damit zu überfahren.

Er lasse uns begreifen, dass er uns alles mitgegeben hat, damit wir Auseinandersetzungen und Konflikte friedlich lösen können, ohne uns dabei verbiegen zu müssen, denn sein Heiliger Geist wirkt in uns, wenn wir es auch zulassen.

Er mache uns bereit, in seinem Sinne aufzustehen, aufeinander zuzugehen, und voneinander zu lernen, miteinander umzugehen, denn nur so werden wir seinem Auftrag gerecht, die Liebe in diese Welt zurückzubringen, die sich so sehr danach sehnt!

Er segne uns an diesem Tag und lasse seinen Geist unsere Sinne durchwirken, sein Segen halle wider im Singen der Vögel und im Lachen der Kinder, unser Reden werde sein Echo und unser Handeln seine Frucht.

Er segne uns und sein Segen komme über uns, er mache uns frei in der Hingabe und fest im Vertrauen, gebe uns Schutz in Gefahr und Offenheit im Dienst, und sei uns Leitfaden und Navigator in jedem Moment unseres Daseins.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, lasse unser Vertrauen wachsen, und nähre das Feuer seiner Liebe in unseren Herzen, damit wir zur Flamme werden, zum Segen für diese Welt.

Allen Freunden, einen gesegneten Wochenschluss, am Freitag der fünften Osterwoche!

+Bischof Oliver Gehringer