Die Wenigsten Menschen sind Propheten

Gepostet am Aktualisiert am

Bischof Oliver Gehringer

Die Wenigsten Menschen sind Propheten, zumindest nicht so und in der Form, wie es in der biblischen Geschichte beschrieben und dargestellt ist, aber dennoch trägt ein jeder Mensch eine Berufung in sich, ähnlich den Propheten des alten Bundes, Gottes Wort in diese Welt zu tragen. Jeder Christenmensch hat auch einen Sendeauftrag, so wie es in der Taufsendung zum Ausdruck gebracht wurde: nämlich Priester, König und Prophet zu sein. Diese Berufung hat Gott einen jeden Menschen von Anfang an mitgegeben und ins Lebenspotenzial hinein gelegt, etwas, das sich in einem entfalten und mit dem man dem Ganzen dienen sollte. Oft merken viele das lange nicht, wollen es nicht wahrhaben, oder meinen aus dem und jenem Grund, genau das, was jetzt nötig ist, liege einem gar nicht. In der Selbsteinschätzung (oder besser: Selbstunterschätzung!) sagen manche dann: ach, nein! oder zählen auf, was nicht alles dagegen spricht. Aber Gott kennt den Menschen viel besser als er sich selbst. Er berührt ihn, erfüllt ihn, und weckt in ihm das Beste, was der Mensch zu geben hat. Was immer man auch zu tun hat oder zu tun glaubt, wenn Gott sendet, befähigt er auch. Befähigungen sind aber kein Automatismus. Mittun, Mitreden, Mitgehen, Nachfolgen, das ist jener Teil, den jeder dazu beitragen muss. Gott wird mit uns sein, sein Segen wird uns begleiten, wenn wir tun, was wir in seinem Auftrag tun sollen. Also sollten wir damit anfangen, auf sein Wort zu hören, es in uns aufzunehmen und auch wirken zu lassen, es aufgehen, wachsen und reifen zu lassen, damit es Frucht bringt, die auch bleibt. Wir sind guter Nährboden dafür, es muss uns nur erst wieder bewusst werden! (BOG)

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