Gottes Liebesleidenschaft für sein Volk ist ungebrochen

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer

Gottes Liebesleidenschaft für sein Volk ist ungebrochen, seine brennende Leidenschaft für seine Geschöpfe ist wie eine lodernde Flamme, die nie erlischt, seine Menschenliebe ist immer noch im selben Maß vorhanden, und es grenzt an ein Wunder, dass er nicht schon lange damit aufgehört hat, so wie die Menschen sich Verhalten, gegeneinander streiten, sich von einander trennen, und sich ihm entziehen. In den biblischen Geschichtsbüchern der sogenannten 12 kleinen Propheten, erinnert die beginnende, aufbauende Beziehung Gottes zu seinem Volk, an den Film von Ingmar Bergman „Szenen einer Ehe“. Gott der sein Volk, seine Schöpfung, seine Geschöpfe, den Menschen in seiner Ganzheit, beinahe unsterblich liebt, macht verstörende Erfahrungen. Der Mensch ist auf Abwegen, verleugnet und verkennt die Güte und Treue, die Gott ihm alle Zeit entgegenbrachte und immer noch entgegenbringt. Menschen sind so leicht in Versuchung zu führen, so leicht manipulierbar, extrem unbeständig, überaus vergesslich, und in vielen Bereichen einfach nur blind. Sie hoffen auf „fremde, neue Götter“, die alles versprechen, aber nichts davon halten. Der Mensch will angesehen sein, Erfolg haben, reich werden, so weit nach oben steigen, wie nur möglich, sich über andere erheben, Gott gleich werden – und rennt dabei doch nur ins eigene und aller Unglück. Der Menschen verletzt sich und andere selbst, er zerstört, was ihm übertragen wurde und ihn ausmacht, er ruiniert alles um sich herum, nur um des eigenen Vorteils willen, und damit verletzt er auch den, der den Menschen bis zur Selbstaufgabe liebt. In der biblischen Geschichte steht am Ende aber nicht Zorn, nicht die Entzweiung, nicht Beschämung und Trennung, sondern eine wundersame Erneuerung des Bundes. Gerechtigkeit und Recht, Liebe und Erbarmen, Güte und Treue, das sind Gottes Vorgaben, denn er gibt nicht nach und den Menschen niemals auf! Das ist unser Glück, aber wir sollten es nicht ausreizen! (BOG)

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