Im Glauben an Jesus, den Christus finden

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer

Im Glauben an Jesus, den Christus findet man seinen Frieden mit sich selbst und mit Gott. Der Mensch rühmt sich der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes, aber wie es Sehnsucht nicht ohne Mangel gibt, so auch nicht Hoffnung ohne Bedrängnis. Die Hoffnung, die einem nicht zugrunde gehen lässt, ist wie die Frucht einer Pflanze. Da muss erst noch manches wachsen, bevor die Frucht reift und geerntet werden kann. In der Bedrängnis, so erzählt die Bibel, wächst auch die Geduld, die Geduld wiederum bewirkt die Bewährung, und die Bewährung schließlich lässt die Hoffnung reifen. Der Mensch bewährt sich nicht aufgrund der eigenen Kraft und Stärke, sondern weil die unbedingte Liebe Gottes ausgegossen ist in sein Herz , er in und aus diesem Glauben heraus lebt und dieses Vertrauen wagt. Die Bedrängnis ist u. a. auch etwas wert: Sie setzt diese tiefen Kräfte in einem frei, die der Heilige Geist wirkt. Gott, auf den hin der Mensch lebt, lebt schon im Menschen. Sein dreifaltiges Leben ist ins Grundmuster allen Lebens eingewoben. In den Realitäten der Welt gehen und auf eine Herrlichkeit hin wachsen, die in einem schon am Werk ist. Wir sind in der Taufe zum Wohnort des dreifaltigen Gottes geworden, sind dadurch auch Kinder seiner Weisheit. Immer wieder neu verkörpern wir das Leben, das in uns gelegt wurde und sich in neuer Einmaligkeit gemischt hat. Leben wir mit Freude aus dem, was Gott uns in Freude als Leben geschenkt hat. (BOG)

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