Sich selbst und andere

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer

Sich selbst und andere, die einem am Herzen liegen, um die man sich sorgt, und für die man besondere Gefühle entwickelt hat, betend auf Gottes Wort hin ausrichten ist die wohl schönste und edelste Form der Verkündigung. Sich selbst und andere Gott anzuvertrauen, seiner Liebe, Güte und Barmherzigkeit zu unterstellen, und seine Worte, die auch die Kraft haben aufzubauen und aufzurichten, den Menschen auf eine verständliche Art und Weise nahe zu bringen, ist lebendige Nachfolge. So legt man ein glaubwürdiges Zeugnis dafür ab, wie tief und fest man selbst im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe verankert ist und sich darin ebenso geborgen wie gehalten und getragen fühlt. Man gibt, freizügig was man hat und was man kann, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten, weil man Jesu gelebten „Verhaltenskodex“: Geben ist seliger als nehmen!, in seinem Tun und Handeln verinnerlicht und auch zu Herzen genommen hat. In die Nachfolge Jesu zu treten, verlangt von einem sehr viel ab und braucht nicht nur die ganzheitliche Hingabe, sondern auch das ganze Herz, die ganze Seele, und alle Kraft, vor allem aber Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Authentizität und Glaubwürdigkeit in allem, was man denkt, wie und wovon man redet und was man tut. Und manchmal kommen einem dabei auch Tränen, aber nicht aus Wut oder Enttäuschung, aus Angst oder Zweifel, aus Schwäche oder persönlicher Unzulänglichkeit. sondern aus Sorge und dem Gefühl für andere, die einem anvertraut sind und für die man sich verantwortlich fühlt. So gesehen ist jeder in die Nachfolge gerufen, denn Gott traut es einem jeden zu, und fordert jeden dazu auf, sich darauf einzulassenMöge uns der Heilige geist den Mut dazu geben, den Weg in die Nachfolge zu beschreiten, dort, wo wir gerade sind! (BOG)

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