Komm, Herr Jesus, Maranatha!

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer

Es sind die letzten Worte, des letzten Buches der Bibel, und sie drücken die ganze Hoffnung auf die Wiederkunft Christi in der Urgemeinde aus, und diese Hoffnung besteht seitdem und ist bis heute ungebrochen. Es ist die Hoffnung eines jeden glaubenden Menschen, am Ende seiner Tage nicht nur Vollendung zu finden, sondern auch die Herrlichkeit Gottes zu schauen, die ganze Wahrheit zu erkennen, Gottes Wirklichkeit zu sehen, mit ihm eins zu sein, wie man es am Anfang auch war, und wieder vereint mit all jenen, die einem im Glauben und im Leben voraus gegangen sind. Es ist die Hoffnung auf ein gutes Ende und eine gute Wende, die in diesen letzten Worten verankert sind, und auch heute noch werden Menschen mitgenommen in diese Sehnsuchtsrufe der Offenbarung, und können sich damit identifizieren, weil „letzte Worte“ immer auch eine ganz eigene, eine ganz besondere Gültigkeit haben. Wenn man ein Buch zur Hand nimmt und überleg, es zu lesen, lesen manche oft nur die ersten und die letzten Worte, die alles umrahmen, um der Sprachmelodie zuzuhören, die in ihnen klingt, und eine Entscheidung treffen lässt. In der Bibel steht zuletzt der Sehnsuchtsruf. Es ist eine Sehnsucht im Dialog, in Beziehung, in Gegenseitigkeit. Wir dürfen die Worte mitsprechen, einstimmen in das Rufen der alten, wartenden Kirche und darauf achten, was in uns dabei an Beziehung und Gegenseitigkeit wach und wahrnehmbar wird. Komm, Herr Jesus, Maranatha! (BOG)

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