Die Vergangenheit ist vergangen

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer

Die Vergangenheit ist vergangen, das Alte ist vergessen, das Neue ist da, man muss es nur begreifen und ergreifen. Mit Gottvertrauen schafft man es, sich aus dem Klammergriff der eigenen Vergangenheit zu lösen, und die Möglichkeiten zu erkennen, die Gott einem bietet, um hier und jetzt ein Leben auf eine gute Zukunft hin aufzubauen. Doch manchmal ist der Mensch nicht offen dafür, für all das, was Gott mit ihm vorhat. Das Neue will ihm nicht vor Augen und in den Sinn kommen, zu sehr ist er noch im Alten verankert und hat Angst davor, den Schritt zu wagen und den Weg zu gehen, der sich vor ihm auftut und abzeichnet. Manchmal fehlt es dem Menschen am Glauben, dann gewinnen Zweifel und Unsicherheit an Macht, verhindern einen Aufbruch, und lassen den entscheidenden Schritt nicht zu. Manchmal ist der Mensch aber auch nur träge, hat sich an Welt angepasst, sich gefügt und verbiegen lassen, sich abgefunden damit, dass andere über ihn bestimmen, und eben nicht sein kann, was nicht sein darf. Aber Gott lässt nicht locker, wendet sich dem Menschen in seiner Furcht vor dem Neuen zu, schenkt ihm Mut und Kraft, und hilft ihm, sich endgültig abzunabeln, seine Chance zu ergreifen, und wider allen Spott und Hohn, das ungewöhnliche zu wagen, und etwas Neues zu beginnen. Je mehr der Mensch sich von Gott ergreifen lässt, umso mehr wird er ergriffen, wächst sein Glaube, gewinnt die Liebe an Stärke, und bekommt die Hoffnung Kraft. Eine Hoffnung, die ihm hier und jetzt leben lässt, die über ihn und über sein eigenes Leben hinausreicht, mit einem Ziel vor Augen, ausgespannt in die Ewigkeit. Er muss sich nur entscheiden, ob er auch wirklich will, und muss in seiner Entscheidung eindeutig sein, eindeutig nicht nur für jetzt, sondern für immer und ewig! (BOG)

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