Einer wird kommen, der den Frieden nicht nur predigt

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Bischof Oliver Gehringer

„Einer wird kommen, der den Frieden nicht nur predigt, sondern auch wirklich bringt!“ Und zwar allen, die voll Sehnsucht darauf warten, die ihr Herz dafür öffnen, die sich auch davor nicht scheuen umzukehren, sich von den Fesseln der Dunkelheit lösen, die heraustreten aus dem Schatten der Vergangenheit, und sich endgültig und unaufhaltsam dem hellen Licht zuwenden, das Gott allen verheißen hat, die sich nicht länger nur als seine Kinder bezeichnen und nennen lassen, sondern es auch voll Freude, in Wort, Tat und Werk sind. In einer Zeit des Verfalls von Werten, moralischen Vorstellungen, Glaubensbekenntnissen und Glaubensidentitäten, ruft der Bote des Heils, das Volk Gottes zur Umkehr, damit es sich läutern lässt, sich wieder neu Gott zuwendet und aufhört, dem Verderber zu dienen, das Schlechte gut zu heißen, und sich den Versuchungen zu ergeben. Gott wirbt um sein Volk, dem er den Messias gesendet hat. Das ist heute noch ebenso aktuell wie damals. Das Volk ist verwirrt, in die Irre geführt, verblendet, es will den Frieden, aber unterstützt den Krieg; es sehnt sich nach Liebe und verbreitet Hass; es will Nähe, aber geht immer mehr auf Distanz; es sucht die Freiheit und begibt sich immer mehr in Gefangenschaft; es will leben, aber tritt das Leben mit Füßen; es sucht Beachtung, aber achtet den anderen nicht; es strebt nach Gemeinschaft, aber schließt einander aus. Was ist nur mit dem Volk Gottes geschehen, dass es sich so in sich selbst verdreht und in die Fänge der Finsternis verstrickt hat, dass es den Weg nicht mehr findet, der aus all dem heraus führt? Wird denn der Bote, der plötzlich wieder zu seinem Tempel kommt, noch Glauben finden, Hoffnung spüren und Liebe fühlen, von den Menschen, die sich darin versammelt haben, die mit den Lippen zwar preisen, aber mit dem Herzen fluchen? Schauen wir in einer Zeit der Stille auf die Menschen, die heute zu unserem Leben gehören, und fragen wir uns, wer von ihnen heute vielleicht Gottes Bote ist. Gib es in unserem Umfeld geläuterten Menschen, die in guter Weise Gott ihre Gabe darbringen, und gibt es in mir selbst etwas von dieser Art und Haltung? Schauen wir auf den Lichtboten Gottes, lassen wir uns von seinem Licht erfüllen, ändern wir unser Verhalten, und werden wir selbst zum Licht, das wir ersehnen! (BOG)

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