Macht euch keine Sorgen, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke!

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer

Der Mensch hat immer zwei Möglichkeiten im Leben: entweder er akzeptiert was ist, trauert und klagt über den erlittenen Verlust, lässt aber alles so bleiben, wie es ist, in Schutt und Asche, oder er akzeptiert nicht, was ist, überwindet seine Trauer über erlittene Verluste, sammelt sich und seine Kräfte, räumt Schutt und Asche weg, startet neu und beginnt mit dem Wiederaufbau. Was zerstört ist, kann wieder aufgebaut werden; was Matt geworden ist, kann auch wieder neuen Glanz erhalten; was verloren ist, kann wiedergefunden werden, nichts muss bleiben wie es ist, und alles kann werden. Es liegt immer an der Einstellung jedes Einzelnen, wer will, findet auch Möglichkeiten, wer nicht will, findet Gründe die dagegen sprechen. Erst wenn man etwas begonnen hat, wird man sehen ob es auch so geht wie gedacht, oder ob man etwas daran korrigieren muss. Wer erst gar nicht beginnt, weil ja etwas nicht gehen könnte, wird nie erfahren, wie weit er gekommen wäre, und ob es nicht vielleicht doch auch funktioniert hätte. Sich um etwas zu sorgen oder Gedanken darüber zu machen ist ja nicht schlecht, solange sie weiterführend sind. Aber in Sorgen und Gedanken aufzugehen und sich darin zu verkriechen, bringt nichts. Die Werbung einer Versicherung: „Ihre Sorgen möchten wir haben!“, ist auch auf Gott umzulegen, denn er möchte unsere Sorgen haben, um sie uns zu nehmen, und in Freude zu wandeln. Das ist unser Glaube, daraus tanken wir Kraft, davon beziehen wir unsere Stärke, nähren unsere Hoffnung, und geben der Liebe Raum. Dieses befreiende Wort Gottes den Menschen auch heute in verständlicher Form nahezubringen, ist eine Herausforderung, der wir uns stellen dürfen, aber ohne uns Sorgen darüber zu machen, ob es auch klappt, denn die Freude am Herrn, ist unsere Stärke! (BOG)

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