Ein Kind revolutioniert die Welt!

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer

Seit mehr als zweitausend Jahren, findet durch dieses kleine Kind, damals im Stall von Bethlehem, eine ganz friedliche und absolut gewaltfreie Revolution statt, die immer noch um Werk ist, und selbst durch die Jahrhunderte hindurch nichts an seinem Feuer, an der Wärme und an seiner lichtvollen Strahlkraft verloren oder eingebüßt hat. Es ist aber auch keine „gewöhnliche“ Revolution, die in trostlose politische Verhältnisse hinein einen radikalen Wandel verspricht, sondern eine innere Revolution des Denkens und Fühlens, des Glaubens und Hoffens, des Einlassens und Vertrauens, denn die Gnade und Liebe Gottes ist unter den Menschen erschienen, um alle zu retten, die es auch wirklich wollen. Diese Revolution der Liebe, ist untrennbar mit dem Licht verbunden, das in der Nacht über den Hirten auf freiem Feld aufbrach und Engel entließ, mit dem Stern, der über dem Stall stand und mit dem Kind, das in der Krippe lag. Diese Revolution soll den Menschen von seiner Unmenschlichkeit und Gottlosigkeit bekehren, die irdischen Begierden abgewöhnen, die Sehnsucht nach Frieden und Geborgenheit steigern, um eine lebensfrohe Zukunft zu haben. Diese Revolution will im Menschen die Sorge um Arme und Kranke wecken, will zur Nächstenliebe und zur Versöhnung anleiten, will den Menschen erneuern und durch und durch verändern, wieder hin zu dem, was er war und sein sollte. Diese Revolution geht in ihrer Radikalität doch einen evolutionären Weg, zwar sind es für den Menschen oft noch zu kurze Schritte, aber dennoch Schritte in Richtung Himmelreich. Es geht dabei nicht nur um die damalige Herrlichkeit über Betlehem, sondern auch um das Erscheinen der Herrlichkeit Christi in der Zukunft. Wir befinden uns zwischen diesen beiden Momenten damals und dereinst, und stecken womöglich darin fest. Deshalb ist die Revolution und der Aufruf, etwas – und uns selbst – zu ändern, auch heute noch ebenso aktuell wie damals, und passt auch ganz gut zum Fest, das wir feiern, (BOG)

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