„Ich weiß, mein Erlöser lebt!“

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer

„Ich weiß, mein Erlöser lebt!“ Eine sehr knappe, aber eindeutige und auch aussagekräftige Antwort auf eine Frage, die sich, angesichts von Trauer und Verlust, oft viele Menschen stellen. Eine tröstende Antwort, die Hoffnung gibt über die aktuelle Situation hinaus, und die hineinreicht in das Leben, um mit der Begebenheit des Abschiednehmens fertig zu werden. Die ganze Schöpfung mit all ihren Geschöpfen, sehnt sich nach Erlösung, nach Befreiung, nach Vollendung. Wie tröstlich sind da die Worte eines Leidgeprüften, der allen Grund hätte zu zweifeln und zu resignieren, dass das Erlösungswerk Christi noch nicht am Ende ist, die ganze Schöpfung umfängt und all ihre Geschöpfe darin miteinschließt. Wer im tiefsten Herzen ein Glaubender und Liebender ist, es trotz aller Sorgen, Ängste und Nöte auch bleibt, wird zum Schauenden, Hörenden und Fühlenden, und kann noch aus dem Scherbenhaufen seines Lebens eine glaubwürdige Hoffnung aussprechen, die Trost schenkt und tröstend wirkt. „Mein Erlöser lebt!“ heißt nicht: alles ist zu Ende, aus, vorbei, sondern: alles beginnt neu, wird anders als bisher, verändert sich, aber es geht weiter. Sehnsucht, Glaube, Hoffnung und Liebe schaffen eine Vertrautheit, bilden eine Basis, werden zum Fundament, sind der Grund, um Zeugnis abzulegen für den lebendigen Gott. „Mein Erlöser lebt!“ ist der Trost, mit dem wir getröstet werden und einander trösten sollen. Diese Glaubenskraft lässt leben, nimmt die Angst vor der Zukunft und schenkt Hoffnung! Das ist es, was wir alle brauchen und worauf wir sehnsüchtig warten. (BOG)

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