Geboren als Kinder des Lichts

Gepostet am

Bischof Oliver Gehringer
 
Geboren als Kinder des Lichts, nicht der Dunkelheit; berufen zu Kindern des Tages, nicht der Nacht – so hat Gott den Menschen gewollt, geschaffen und in diese Welt gestellt. Nichts, nicht einmal mehr die dunkelste Finsternis kann den Menschen von Gott trennen. Das ist die tiefe erfahrbare Wirklichkeit jedes gläubigen Menschen, die Realität jedes getauften Christen. Aus Gott, durch ihn, und auf ihn hin leben, vereint mit Jesus das Leben gestalten, macht den Menschen, den Christen zur Tochter, zum Sohn des Lichtes. Er weiß um die Auferstehung, er weiß, dass nach jedem Karfreitag auch ein Ostersonntag kommt und dass es manchmal die Grabesruhe braucht, damit Dinge sterben und neu werden können – so wie ein Samenkorn zunächst im Dunkel der Erde ist, bevor es durch die dunkle Erde hindurch zum Licht emporwächst. Dabei sollen die einen die anderen aufrichten, wenn diese das Licht nicht (mehr) sehen (können), oder noch nicht sehen, weil es vielleicht gerade traurig, schwer und dunkel ist. Der Mensch ist dazu berufen, Träger des Lichts zu sein, Fackel der Liebe Gottes, wärmende Flamme seiner Gegenwart, heller Schein in der Finsternis einer dunklen Welt. Seine Aufgabe ist es, einander zu entzünden, nicht zu verbrennen; einander anzustecken, nicht gegenseitig auszulöschen; das Licht weiter zu geben, nicht für sich zu behalten; füreinander Leuchte zu sein, nicht einander das Licht zu nehmen. Der Mensch sollte seinen ursprünglichen Auftrag wieder finden, damit es endlich hell wird! (BOG)

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