Drei Auferweckungen

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Drei Auferweckungen

Bibelstellen: Lukas 8,40-56; Lukas 7,11-17; Johannes 11,1-44

Die Bibel berichtet von drei Personen, die der Herr Jesus auferweckt hat: ein 12-jähriges Mädchen, einzige Tochter ihrer Eltern; ein junger Mann, einziger Sohn seiner Mutter; und ein älterer Mann, vielleicht einziger Bruder von zwei Schwestern. Jairus’ Tochter war gerade gestorben, der Jüngling von Nain wurde gerade zum Begräbnis getragen und Lazarus lag schon vier Tage im Grab. Der Sohn Gottes ruft sie alle drei: „Mädchen, ich sage dir, stehe auf“, „Jüngling, ich sage dir, stehe auf“, „Lazarus, komm heraus.“ Alle drei kommen auf diesen mächtigen Ruf ins Leben zurück.

Jeder Mensch, ob Kind, junger Erwachsener oder älterer Mensch, ist für Gott geistlich tot. Das Erste, was wir als geistlich Tote benötigten, war neues Leben. Dieses Leben kann nur der Sohn Gottes geben. Und er gibt es jedem, der an ihn glaubt (Joh 3,36). Dabei kommt es nicht darauf an, wie tief jemand in der Sündennacht gefangen ist. Der Herr Jesus kann alle retten. Vielleicht betest du schon lange für eine einzige Tochter oder einen einzigen Sohn. Du bist bei ihm an der richtigen Adresse. Warum er manchmal so lange wartet wie bei Jairus’ Tochter oder bei Lazarus, wissen wir nicht. Aber selbst wenn sich erst einmal nichts ändert, ruft er dir doch jetzt schon zu: „Weine nicht“, wie er es bei der Mutter des jungen Manns in Nain auch getan hat. Das gibt deinem Herzen Trost.

Jairus’ Tochter bekam zunächst etwas zu essen. Der junge Mann in Nain setzte sich hin und fing an zu reden. Und Lazarus musste zuerst von seinen Grabtüchern befreit werden. So äußert sich das neue Leben normalerweise direkt nach der Bekehrung. Es entwickelt ein Interesse und ein Bedürfnis nach geistlicher Nahrung, nach dem Wort Gottes, ohne das es nicht überleben kann. Es zeigt sich geistliche Kraft, und das neue Leben fängt an, sich in Worten und Verhalten zu offenbaren. Oft haften einem Neubekehrten dann noch Dinge an, die seinen alten, toten Zustand kennzeichneten. Aber für das neue Leben sind diese Dinge wie hinderliche „Grabtücher“ und es hat das Bedürfnis, davon freizukommen. Schön, wenn dann die rechte geistliche Hilfe von außen vorhanden ist.

In jedem Fall zeigt sich in jeder Bekehrung eines Menschen die Herrlichkeit Gottes und sein Sohn, der in den Tod ging, damit wir durch ihn leben möchten, wird dadurch verherrlicht (vgl. Mt 9,26; Lk 7,16; Joh 11,4.40).

Marco Leßmann

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