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Zerberechlich bin ich, hilflos, klein und schwach

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Jesus wurde für unsere Schuld geopfert.Lasst und ihn anbeten dafür!

Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtgkeit würden, die vor Gott gilt.

2. Korinther 5,21

Zerberechlich bin ich, hilflos, klein und schwach,
auf Gottes Hilfe stets nur angewiesen.
Der Herr vergibt die Sünden, die ich mach,
Jesus, der Herr, sei ewig dafür gepriesen!

Frage: Gottes Sohn ging freiwillig für unser Versagen, unsere schwere Schuld in den Tod. Was sind wir bereit für Jesus zu tun?

Vorschlag: Unsere guten Werke können uns nicht erlösen. Nur das reine Opferlamm, Jesus, konnte uns befreien vom Fluch der Sünde. Aber lasst uns völlig auf die Seite Jesu stehen, ihm nachfolgen, ihm dienen, das sind Handlungen, die ihn ehren und die er segnet.

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Wenn du selber ungetröstet bist

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der sehr gut weiß, dass wir oft wie mit Blindheit geschlagen sind, weil wir nicht sehen wollen, was zu sehen notwendig ist; der auch unsere Taubheit kennt, wenn wir nicht hören wollen, was er uns zu sagen hat; der unsere Stummheit bemerkt, obwohl wir oft viel zu viel reden, aber im Wesentlichen sprachlos geworden sind, segne uns, und heile durch seine Gegenwart, was in uns heilungsbedürftig ist.

Er mache uns bewusst, dass er uns immer und überall begegnen will, aber eben immer anders, als wir es erwarten, anders, als wir es uns vorstellen können, an Orten und in Gestalten, die wir nie für möglich gehalten hätten, denn er wählt die Form der Begegnung, so wie wir es brauchen, aber ohne uns dadurch zu verschrecken oder zu ängstigen.

Er lasse uns erkennen, dass wir schon merken und mitbekommen, wenn er auf uns zukommt, denn dann lösen sich so viele Dinge, die uns bislang gefangen gehalten haben, wird das Kranke heil, das Harte weich, das Kalte warm und das Tote in uns, zu neuem Leben erweckt.

Er lasse uns begreifen, dass es nur unsere Offenheit dazu bedarf, um seine Anwesenheit in unserem Leben auch wahrzunehmen, es nur unser Einverständnis braucht, damit er in uns wirken kann, und es nur unsere freie und freiwillige Entscheidung für ihn notwendig hat, damit sich an und in uns seine Liebe entfalten und seine Verheißung erfüllen kann.

Er mache uns bereit, seine Barmherzigkeit in unserem Alltag sehen zu wollen, seine Gegenwart in unserem Leben spüren, und die Kraft seines Geistes in uns wehen lassen zu wollen, denn dadurch kann er uns die Freiheit wieder geben, die wir selbst aufgegeben haben und unser Vertrauen in seine Macht und Menschenliebe stärken, damit wir wirklich adventlich leben können.

Er segne uns, und komme zu uns, gehe mit uns und segne unser Handeln, bleibe bei uns und segne alle, die uns begegnen, gehe uns voran und zeige uns, wohin wir heute seinen Segen tragen sollen.

Er segne uns, und seine Liebe sei wie ein wärmendes Feuer in kalten Nächten, wie ein tröstendes Lied aus Kindheitstagen, wie die Umarmung eines geliebten Menschen, und wie die Freude, die man empfindet, wenn man verlorenes wiedergefunden hat.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, lasse unser Vertrauen wachsen, und nähre unsere Liebe, damit wir selbst zum Segen werden.

Allen Freunden, einen gesegneten Wochenschluss, am Freitag der ersten Adventwoche, am Gedenktag des Heiligen Luzius von Chur!

+Bischof Oliver Gehringer

Gott, der uns nicht nur Worte

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der uns nicht nur Worte, sondern immer wieder Zeichen und Taten ewigen Lebens schenkt, damit wir nicht in den Unsicherheiten unserer vielen Ängste und Zweifel gefangen bleiben sondern ausbrechen und den Weg der Erlösung, Rettung und Heiligung gehen, den er uns bereitet hat, segne uns und helfe uns dabei, die Botschaft seiner Worte nicht nur zu hören, sondern auch anzunehmen, aufzunehmen und in uns wirken zu lassen.

Er mache uns bewusst, dass er uns alles geben kann und will, was wir für ein erfülltes Leben brauchen, wenn wir auch bereit dazu sind, ihm ganz und gar zu vertrauen, zuzuhören und uns von ihm führen zu lassen, denn er ist der Weg und das Ziel, die Wahrheit und das Leben.

Er lasse uns erkennen, dass wir uns weder ängstigen noch fürchten müssen, denn das Leben ist grenzenlose Freude und endlose Fülle, wenn wir auch bereit dazu sind, die Ketten unserer eigenen Gefangenschaft abzulegen und die Freiheit anzunehmen, zu der er uns befreit hat, als wir seine Kinder geworden sind.

Er lasse uns begreifen, dass uns das ewige Leben nicht nur verheißen, sondern auch zugesagt ist, ein Leben, das im Hier und Heute ihren Ursprung nimmt und über das Morgen hinausgeht, das mehr ist, als wir uns je ersehnt oder erhofft haben, und auch mehr, als wir uns vorgestellten oder erwarten können, wenn wir bereit dazu sind, uns in seine Hand zu begeben, unser Leben auf ihn hin neu auszurichten, und uns mit der Fülle seiner Gaben beschenken zu lassen.

Er mache uns bereit, sein befreiendes Evangelium zu beherzigen, uns zu Herzen zu nehmen und unser tägliches Leben darauf aufzubauen, damit wir das Fest der Geburt Christi segensreich und friedlich feiern können. Er segne uns, wenn wir vor schweren Aufgaben stehen, wenn wir trostbedürftigen Mitmenschen begegnen, wenn unsere Liebe in Routine zu erstarren droht, und wenn unsere Hoffnung sinkt und unser Glaube an Kraft verliert.

Er segne uns, wenn unsere Tage hart werden, wende sich uns zu, wenn wir müde werden, richte uns wieder auf, wenn Traurigkeit uns verfinstert, und bleibe bei uns und bei allen, die wir lieben.

Er segne uns, mehre unseren Glauben, nähre unsere Hoffnung, lasse unser Vertrauen wachsen, und stärke unsere Liebe mit der Kraft seines Geistes, damit wir selbst zum Segen werden.

Allen Freunden, einen frohen und gesegneten Donnerstag der ersten Adventwoche, am Welt-Aids-Tag, und am Gedenktag des Seligen Charles de Foucauld!

+Bischof Oliver Gehringer

Jedes deiner Schöpfungswerke

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Gott, der uns mit seinen Geistesgaben erfüllt hat

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der uns mit seinen Geistesgaben erfüllt hat, der uns Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke und Erkenntnis gegeben hat, damit wir das Richtige tun und in unserem Denken, Reden und Handeln treu bleiben, damit wir den Frieden in die Welt (zurück) bringen und ihr ein neues Aussehen geben, segne uns, und lasse uns auf dir grundlegenden Werte unseres Lebens wieder zurückbesinnen.

Er mache uns bewusst, dass es für ihn kein „Idealbild“ des Menschen gibt, sondern ein jeder von uns, auf seine ganz besondere Art und Weise dem Idealbild entspricht, wenn wir uns von den verkehrten Bindungen an das Irdische lösen und nach dem unvergänglich himmlischen auf die Suche machen, das er einem jeden von uns ins Herz gelegt hat.

Er lasse uns erkennen, dass es eigentlich nicht viel dazu braucht, um zu unserem „Urzustand“ zurück zu finden, der die unheimliche Leere in uns wieder aufzufüllen vermag und das Sehnen nach Geborgenheit und Liebe stillt, nur unsere Bereitschaft ihn an und in uns wirken zu lassen.

Er lasse uns begreifen, dass er sich uns nicht aufzwingt, sondern uns die freie Entscheidung lässt, welchen Weg wir für unser Leben wählen wollen, er aber immer auch für uns da ist, wenn wir an unsere engen Grenzen stoßen und nicht mehr wissen, wie wir umkehren können, wenn wir es auch wirklich und ehrlich wollen.

Er mache uns bereit, nicht stolz auf unser Wissen und unsere Leistungen zu sein, weil das nicht vor ihm zählt, denn seine Zuwendung gilt besonders den Kleinen und Schwachen, sondern offen zu sein für das Übermaß seiner Liebe um empfänglich für seine Barmherzigkeit zu werden.

Er segne uns, sei mit uns, leite uns an und durch diesen Tag, und sei uns wie Licht in der dunklen Nacht.

Er segne uns, leite uns zu den Geringen, führe uns zu den Friedfertigen und stärke uns mit den Gerechten.

Er segne uns, gebe unserem Glauben neue Kraft, unserer Hoffnung neue Weite, unserem Vertrauen neue Tiefe, und unserer Liebe einen neuen Impuls, damit wir selbst zum Segen werden für alle, die sich nach Segen sehnen.

Allen Freunden, einen gesegneten Dienstag der ersten Adventwoche!

+Bischof Oliver Gehringer

Die Welt, in der der Mensch lebt und in der er sich nach seinen Bedürfnissen eingerichtet hat

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Bischof Oliver Gehringer

Die Welt, in der der Mensch lebt und in der er sich nach seinen Bedürfnissen eingerichtet hat, vermag einem alles zu geben, was man (angeblich) braucht um ein gutes Leben zu führen, aber sie vermag einem nicht zu geben, was man wirklich notwendig hat, um auch glücklich zu sein. Es ist ein Paradoxon, der Mensch hat so ziemlich alles, und dennoch fehlt es ihm am Wichtigsten, er hat eine nie dagewesene Freiheit, und ist dennoch in den eigenen Strukturen mehr gefangen als je zuvor, er lebt in Gemeinschaft und verspürt doch eine enorme Einsamkeit, er hat einen äußeren Reichtum, und lebt doch in innerer Armut, er sieht den Bedarf, aber ihm entgeht die Bedürftigkeit, er liebt die Werte, aber die Liebe hat für ihn keinen Wert. Es scheint schon fast so, als habe der Mensch aufgehört zu leben und stattdessen begonnen (nur mehr) zu existieren. Kein Wunder also, wenn sich in ihm eine Leere auftut, der Sinn in und hinter allem zu verschwinden droht, und Funktion das Leben übernommen hat. Woran es dem Menschen heute wirklich fehlt, woran er Mangel leidet, und worin seine Bedürfnisse ungestillt bleiben, das kann einem die Welt nicht mehr geben. Deswegen ist er, wie immer wieder auch in der biblischen Geschichte beschrieben, auf der Suche nach den grundlegenden Werten, nach Erfüllung seiner Sehnsucht, nach der Fülle des Lebens, dessen Wert die sich nicht in Zahlen ausdrücken lässt. Heute ist der Mensch, mehr denn je, auf der Suche nach einem Zuhause in den Häusern, nach einer Gemeinschaft in der Gesellschaft, nach Geborgenheit in der Beziehung, nach Sicherheit in den Versicherungen, nach Glaube, Hoffnung und Liebe, nach Gott, der einem auch all das geben kann und will. Doch Gott zwingt sich nicht auf, er setzt niemanden unter Druck, er lässt jeden die Freiheit sich selbst zu entscheiden. Dann lässt er einen neuen Spross in den Herzen sprießen, lässt den guten Samen aufgehen, den er jedem eingepflanzt hat, und er hilft dabei, um auf dem richtigen Weg wieder zurückzufinden. Gott hat in seiner Menschwerdung dem Menschen gezeigt, was es heißt Mensch zu werden. Ihm dürfen wir nacheifern und uns an ihm ein Beispiel nehmen. Wenn er in der Welt das Sagen hätte, dann könnte auch sein unbeschreiblicher Frieden einziehen und die Sehnsucht aller gestillt werden. Aber noch sind wir ein gutes Stück davon entfernt, aber dennoch bin ich in meinem Glauben so kühn, dass ich das Anbrechen „jenes Tages“ für möglich halte! (BOG)