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Laßt mich gehn, laßt mich gehn

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Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.

Joh. 14,3

Laßt mich gehn, laßt mich gehn,
daß ich Jesum möge sehn!
Meine Seel ist voll Verlangen,
Ihn auf ewig zu umfangen
und vor seinem Thron zu stehn.

Frage: Haben wir Sehnsucht danach von Jesus Christus abgeholt zu werden und für alle Ewigkeit bei ihm im Himmel zu sein?

Tipp: Jesus Christus hatte uns zugesagt, uns Wohnungen im Himmel zu bereiten – so wie der Bräutigam damals während der Verlobungszeit eine Wohnung bereitete. Sobald der Vater des Bräutigams den Zeitpunkt als gekommen ansah kam der Bräutigam mit Seinen Verwandten und Freunden um die Braut in einem Festzug abzuholen. Genauso wird Jesus Christus sehr bald kommen um Seine Brautgemeinde abzuholen! Jede Braut sollte sich auf ihre Hochzeit freuen! Freuen wir uns auch schon darauf?!?

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Gott, der sich uns auf wunderbare Weise immer wieder zuwendet

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der sich uns auf wunderbare Weise immer wieder zuwendet, uns seinen Zuspruch schenkt und spüren lässt, wie sehr er uns liebt, auch wenn wir immer wieder seinen Ruf ignorieren, uns von ihm abwenden oder unsere Freuden in irdischen Gütern suchen, weil wir seine Verheißungen nicht erwarten können oder unser Glaube zu schwach ist, daraus Hoffnung zu schöpfen, segne uns und helfe uns dabei, nicht ausschließlich nur nach dem äußeren Wohlstand zu streben, sondern den inneren Reichtum zu suchen, den er uns in seiner Liebe ins Herz gelegt hat.

Er mache uns bewusst, dass die wahren Freuden nicht in den kurzweiligen Belustigungen der Welt zu finden sind, die uns immer wieder verführen und uns so immer weiter von ihm entfernen, denn Glück, Freude und Zufriedenheit finden wir nur dort, wo das Herz berührt, die Seele gestreichelt und man selbst so angenommen wird, wie man ist – also bei ihm.

Er lasse uns erkennen, dass die vielen Ablenkungen die wir tagtäglich erfahren, und nach denen wir Ausschau halten, und weder Befreiung noch dauerhaften inneren Frieden schenken, sondern uns eher zu Gefangenen einer rastlosen Gesellschaft machen, die uns mit schweren Ketten so sehr an sich binden, nur um uns an der Umkehr zu ihm zu hindern.

Er lasse uns begreifen, dass er uns so annimmt, wie wir sind, ohne Wenn und Aber, weil er uns genauso geschaffen und uns das Leben geschenkt hat, damit wir uns selbst auch annehmen können, fähig sind aufzustehen, uns aus unserer eigenen Verkrümmung aufzurichten, das Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen, auf eigenen Füßen zu stehen und aktiv zu werden, denn wir werden gebraucht und die Zeit der Unbeweglichkeit und Starre ist zu Ende.

Er mache uns bereit, uns von ihm rufen und senden zu lassen, um seine Botschaft vom Heil in der Welt zu verkünden, im helfenden Handeln zu verdeutlichen, welche Befreiung sein Evangelium für uns bereithält, und den Menschen jene Freude zu vermitteln, die der Glaube, die Hoffnung und die Liebe bringen.

Er segne uns, denn sein Segen lässt unsere Ängste klein werden, gibt unseren guten Taten reiche Frucht, und hilft uns dabei, andere zu trösten und zu segnen.

Er segne uns, uns mit Händen, die schenken können, mit Augen, die fremde Not sehen, und mit Herzen, die selbstlos lieben.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, lasse unser Vertrauen wachsen, und nähre die Flamme unserer Liebe mit dem Feuer seines Geistes, damit wir selbst auch zum Segen werden.

Allen Freunden, einen gesegneten Dienstag, der zweiten Adventwoche, am Gedenktag des Heiligen Nikolaus, Bischof von Myra!

+Bischof Oliver Gehringer

Gott, der uns ein neues Sehen

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der uns ein neues Sehen, Hören, Denken und Handeln schenken will, damit wir aus den alten Verhaltensmustern und Denkprozessen ausbrechen und uns auf den Weg zu ihm machen können, um das schier Unglaubliche wahrzunehmen, das er uns offenbaren möchte, segne uns, und helfe uns dabei, die heilsame Begegnung mit ihm zu erfahren und nicht durch unsere eigene Schuld zu verpassen.

Er mache uns bewusst, dass er uns, und jeden, der sich ehrlich und aufrichtig auf die Suche nach ihm macht, auch finden lässt, was wir suchen, denn er will unser Herz, die Augen und Ohren dafür öffnen, um zu sehen und zu hören, zu fühlen und zu erfassen, was unserer Wahrnehmung bisher entgangen und verborgen geblieben ist, seine Gegenwart in allen Dingen.

Er lasse uns erkennen, dass er uns seinen Geist als Beistand und Lehrer gesandt hat, damit wir immer wieder daran auch erinnert werden, wer wir sind, woher wir kommen, wohin wir gehören, wohin wir unterwegs sind, und welche Freiheit wir erhalten haben, indem er uns als seine Kinder angenommen und zur Freiheit befreit hat.

Er lasse uns begreifen, dass die Grundvoraussetzung echter Erkenntnis, wahren, gerechten Urteils, und authentischen Lebens das Ja der und zur Liebe ist; denn nur dieses Ja erreicht das Sein, macht das Auge hellsichtig, den Verstand scharf, das Ohr sensibel und das Herz für jede heilsame Begegnung empfänglich.

Er mache uns bereit, uns durch die Kraft des Heiligen Geistes bewegen zu lassen, um als Kirche der Liebe für die Menschen da zu sein, die nach ihm suchen und ihn finden wollen, damit sein Reich komme und sein Wille geschehe.

Er segne uns, damit wir aus seinem Wort leben, alle Schuld vergeben und alle Verirrung überwinden, auf den Nächsten zugehen, und ihm mit brennenden Herzen entgegeneilen.

Er segne uns, dann jubeln die Armen und Hilflosen, dann kehren die Irrenden auf den richtigen Weg zurück, dann werden die Zweifelnden begeistert sein Evangelium verstehen, denn sein Segen befreit zum Leben.

Er segne uns, mache unseren Glauben stark, gebe unserer Hoffnung Kraft, lasse unser Vertrauen wachsen, und mache unser Herz von Liebe brennen, damit wir selbst zum Segen werden, zu Boten der Freude, zu Zeugen seiner Liebe in dieser Welt.

Allen Freunden, einen gesegneten Wochenbeginn, am Montag der zweiten Adventwoche, am Gedenktag des Heiligen Anno von Köln!

+Bischof Oliver Gehringer

Die rettende Ankunft Gottes

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Bischof Oliver Gehringer

Die rettende Ankunft Gottes wird aus der Wüste ein Paradies machen, so beschreibt es die Bibel und so beschreiben die Propheten des Alten Bundes ihre Vision der inneren und äußeren Erneuerung. Dornen und Disteln, Not und Krankheit, Elend, Gewalt, Zwang und Macht, sowie die menschliche Ohnmacht dagegen, der ganze Fluch der Schuld Adams ist also überwunden. Freiheit, Freude, Glück, Gerechtigkeit, neue Hoffnung und Liebe ohne Ende: der Mensch ist heute misstrauisch gegenüber solchen Worten; er möchte sehen, um zu glauben, will einen Beweis, um zu hoffen, will mit eigenen Ohren hören, um auch zu lieben. Und tatsächlich wird gesagt, dass Gott ein neues Sehen und Hören, Sprechen und Gehen schenken wird. Es gibt immer wieder neue Möglichkeiten, die Wahrheit und auch Wirklichkeit Gottes zu erfassen. Und das ist das Wesentliche.Aber, nur allzu oft neigt der Mensch dazu, die guten Erfahrungen in seinem Leben schnell wieder zu vergessen oder für selbstverständlich zu halten. Schmerzfrei gehen und stehen zu können, das ist für den Gesunden nicht der Rede wert, für den am Knie operierten Patienten dagegen ein Traum. Das frische Quellwasser ist dem Wüstenwanderer unbezahlbar, der Kneipengast dagegen fühlt weder Freude noch Wonne, wenn es statt des Bieres nur klaren Sprudel gibt. Die Christen müssen bei der Verkündigung der adventlichen Botschaft sehr genau überlegen, wie sie Gottes Verheißungen beschreiben. Jesaja sprach mit seinen Worten einst zu einem unterdrückten Volk und wurde verstanden, weil er ihre alltäglichen Sorgen kannte. Wenn die kirchliche Sprache die Lebenswirklichkeit der Menschen ignoriert, werden die Verkünder der frohen und froh machenden Botschaft nicht verstanden und der Advent verkommt zu leerer Folklore. Es gilt zu überlegen, an welchen Kummer oder Sorge man heute anknüpfen muss, damit die Menschen die Botschaft Jesu als ihre Sache begreifen können. An Ängsten fehlt es in der Gesellschaft nicht, an billigen Parolen auch nicht. Wer heute den Weg der Verkündigung gehen will, kommt nicht herum, die Menschen in ihrem Leid wahrzunehmen, und es anzusprechen, auch wenn es für manche Ohren nicht schön klingt. Aber so ist es nun mal: wahre Worte sind nicht (immer) schön, und schöne Worte sind (meistens) nicht wahr. Ehrliche und authentische Worte werden dagegen nicht nur gehört, sondern auch verstanden! Der Advent will uns dabei helfen, ein neues Segen, Hören, Denken und Fühlen zu lernen und anzunehmen! (BOG)

Der Mensch tendiert heute eher dazu

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Bischof Oliver Gehringer

Der Mensch tendiert heute eher dazu, die biblischen Texte als Belastung für das eigene Gottesbild zu verstehen, weil er in vielen Fällen den Inhalt nicht erfassen oder begreifen kann. Für manchen darf nur das in der Heiligen Schrift noch relevant sein, was sich mit den je eigenen Werten und Idealen der Gegenwart vereinbaren lässt, und, vor allem mit dem, was er anderen damit sagen will. Doch wie stünden die Menschen heute da, wenn zeitgeist-beseelte Christen im 19. Jahrhundert oder gar in der Nazizeit alle Bibelstellen getilgt hätten, die sie damals nicht verstanden haben, oder verstehen wollten. Das oft als überaus grausam verschriene Alte Testament beschreibt bei Jesaja eine zutiefst humane Weltrevolution, der man auch heute noch so einiges abgewinnen kann: Der Stock des Richters ist sein gerechtes Wort, die Strafe für den Gewalttäter besteht in einem Hauchen des Ewigen. Da ist vom Ausrotten mit dem scharfen Schwert, das in den Büchern Mose so oft Erwähnung fand, keine Rede mehr. So wird die Natur zur Übernatur, wenn Säugling und Natter miteinander spielen und die Geschöpfe sich aus der Nahrungskette befreien, sodass die alten Feinde Lamm und Wolf, Kuh und Bär, zu wahrem Frieden finden. Zwar ist das alles oft nur Symbolisch zu verstehen, aber die Poesie der Schrift hat auch ihren Reiz, vor allem geht es um den wahren, echten und wirklichen Frieden unter allen Geschöpfen. Die Krippe, die für das Weihnachtsfest vorbereitet wird, sollte diese Botschaft ausstrahlen. Wer jetzt noch daran bastelt, mag einmal bedenken, ob neben Ochs und Esel, Schafen und Kamelen nicht auch Bär und Kuh, Wolf und Lamm, Löwe und Schlange dazugehören. Es würde vielleicht das klassische Bild beeinträchtigen, aber es wäre ein Bekenntnis zur Schöpfung, die von Gottes Erlösungsplan komplett erfasst ist: Alles soll erneuert werden im Frieden des Herrn. Halten wir lieber die Belästigung durch so manchen unbequemen Vers des Gotteswortes aus und bewahren so den Reichtum des Offenbarungsschatzes. Gott ist lebendig genug, auch heute noch aus den bedrückend rätselhaften Versen in befreiender Weise sein Volk anzusprechen. Der Advent bietet dazu die Möglichkeit, sich auch sehr deutlich und nachhaltig ansprechen zu lassen! (BOG)

Gott, der uns nicht nur seine Verheißungen in Erinnerung ruft

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der uns nicht nur seine Verheißungen in Erinnerung ruft, damit wir nicht vergessen worauf wir unsere ganze Hoffnung setzen, sondern uns auch mit Mahnungen konfrontiert, damit wir in unserem Denken, Reden und Tun nicht nachlässig werden, leichtsinnig oder überheblich, sondern uns weiter daran beteiligen, am Aufbau seines Reiches im Hier und Jetzt mitzuwirken, segne uns, und helfe uns dabei, seine Botschaft richtig zu verstehen um sie für die Erneuerung unseres Lebens und seiner Kirche nutzen können.

Er mache uns bewusst, dass er seine Verheißungen immer auch erfüllt hat, auch wenn wir es nicht so sehen wollen oder wahrgenommen haben, denn er hält Wort und ist treu in dem, was er tut, aber wir sind oft viel zu egoistisch, unsensibel und ungeduldig, oft auch zu träge und unbeweglich, und bekommen deshalb nicht immer alles mit, was um uns herum geschieht.

Er lasse uns erkennen, dass seine Ermahnungen uns dabei helfen sollen, das Gute vom Bösen zu unterscheiden, das Richtige statt dem Falschen zu tun, der Gerechtigkeit den Weg zu bereiten, und uns für den Frieden einzusetzen, der seinem Heilsplan für die ganze Schöpfung entspricht, damit durch uns und in uns, seine Verheißungen bestätigt werden.

Er lasse uns begreifen, dass er jeden von uns in seinen Plan für eine bessere Zukunft der Welt eingeschlossen hat, weil wir ebenso ein Teil seiner Schöpfung sind und deshalb auch einer inneren und äußeren Erneuerung bedürfen, auch wenn wir es so nicht sehen, weil wir ein getrübtes Bild von uns selbst haben, aber er hat den klaren Blick, der alles sieht und dem auch nichts entgeht.

Er mache uns bereit, beides, Verheißung und Ermahnung in unser neues und rundum erneuertes Leben aufzunehmen, um einerseits Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit, Liebe in der Lieblosigkeit, und Glaube in jedem Zweifel zu haben, und andererseits dem Nächsten so zu begegnen, dass es auch auf ihn abstrahlt und er auch wieder glauben, hoffen und lieben kann.

Er segne uns, denn sein Segen befreit und heilt, lässt die Liebe wachsen, den Glauben reifen und Hoffnung fruchten, denn die Welt ist ohne seinen Segen hoffnungslos.

Er segne uns und nehme uns in seine Liebe auf, denn als schwache Menschen erbitten wir seine vergebende Kraft, als Gläubige erbitten wir seine Stärkung, und als seine Kinder erbitten wir den Frieden, der in seinem Segen liegt.

Allen Freunden, einen gesegneten zweiten Adventsonntag, am Gedenktag der Heiligen Barbara, und des Heiligen Johannes von Damaskus!

+Bischof Oliver Gehringer

Zerberechlich bin ich, hilflos, klein und schwach

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Jesus wurde für unsere Schuld geopfert.Lasst und ihn anbeten dafür!

Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtgkeit würden, die vor Gott gilt.

2. Korinther 5,21

Zerberechlich bin ich, hilflos, klein und schwach,
auf Gottes Hilfe stets nur angewiesen.
Der Herr vergibt die Sünden, die ich mach,
Jesus, der Herr, sei ewig dafür gepriesen!

Frage: Gottes Sohn ging freiwillig für unser Versagen, unsere schwere Schuld in den Tod. Was sind wir bereit für Jesus zu tun?

Vorschlag: Unsere guten Werke können uns nicht erlösen. Nur das reine Opferlamm, Jesus, konnte uns befreien vom Fluch der Sünde. Aber lasst uns völlig auf die Seite Jesu stehen, ihm nachfolgen, ihm dienen, das sind Handlungen, die ihn ehren und die er segnet.

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