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Gott, der durch seine Menschwerdung in Jesus

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der durch seine Menschwerdung in Jesus, das entscheidende „alternative“ Lebensmodell in die Welt gebracht hat, damit wir aus unseren Finsternissen heraus treten und uns dem Licht zuwenden, segne uns, rühre unsere Herzen an und mache sie von Liebe brennen, damit wir durch das Feuer in uns, auch selbst zum Licht für andere werden.

Er mache uns bewusst, dass er uns Anteil an seinem Licht gegeben hat, aber nicht damit wir uns dadurch vor der Welt „bestrahlen“ lassen und uns über die erheben, die noch im Dunklen sitzen, sondern um die Welt zu erleuchten und den Weg ins Licht zu zeigen.

Er lasse uns erkennen, dass er uns dazu berufen und auch erwählt hat, zu Lichtbringern und Lichtboten in einer finsteren Welt zu werden, damit wir andere Menschen inspirieren, ihren bisherigen Weg zu überdenken, umzukehren und aus den Schatten ihrer Vergangenheit herauszutreten und sich im Licht seiner Liebe der Wirklichkeit zu stellen.

Er lasse uns begreifen, dass das Feuer seiner Liebe in uns brennt und ansteckend wirken will, denn wer in seinem Leben die Erfahrung des Ostertages gemacht hat, kann unmöglich darüber schweigen oder unbekümmert bleiben, und zu seinem bisherigen Alltag zurückkehren, der dadurch seinen Sinn verloren hat.

Er mache uns bereit, uns entbrennen, entflammen, entzünden und ganz von seinem Licht durchfluten zu lassen, um all unsere Finsternis und Dunkelheit zu erkennen, zu bekennen und aufzugeben, damit wir in seinem Licht unser Leben neu gestalten und das Feuer an unsere Geschwister weitergeben.

Er, der liebende Gott, segne uns mit seinem suchenden Blick, er segne uns im Schutz seiner offenen Arme und starken Hände, er erfülle uns mit seiner Liebe und schenke uns sein reiches Erbarmen.

Er segne uns, damit wir zur Ruhe kommen, damit seine Liebe in uns Frucht bringe, damit wir dem Leben dienen können, damit das Feuer in uns weiter brennt und einen Flächenbrand des Glaubens auslöse, und damit wir der Welt bezeugen können, wie sehr er sie liebt.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, nähre unser Vertrauen, lasse unsere Zuversicht wachsen, die er dieser Welt immer neu schenkt, und mache unser Herz von Liebe brennen, damit wir selbst zum Segen werden.

Allen Freunden, ein gesegnetes Wochenende, am Samstag der zweiten Osterwoche, am Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena!

+Bischof Oliver Gehringer

Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm

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Bischof Oliver Gehringer

„Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm“, er ist die Helligkeit die man braucht, um als Mensch christlich und als Christ menschlich leben zu können. Das geschaffene Licht ist ein Gleichnis von ihm. Licht und Leben gehören ebenso zusammen wie Finsternis und Tod. Das gilt im physischen Leben und erst recht in der geistigen Wirklichkeit. Im Menschen gibt es genügend „Finsternisse“: Schwachpunkte, Versagen, Untreue, Böses, den Hang zur Macht und Gewalt, Unmenschlichkeit, Gier, usw. eine schier endlose Liste, und dazu kommen noch die „kleinen Finsternisse“, die man gar nicht mehr bemerkt, weil sie in einer Gesellschaft, die sich vom Licht Gottes abgewendet und dem Neonlicht der Selbstdarstellung zugewendet hat, „en vogue“ geworden sind. Das zu leugnen, wäre unwahr, eine glatte Lüge und im weiten Maße irreführend. Seitdem Christus, das wahre Licht, in diese bislang dunkle Welt gekommen ist, steht der Mensch eindeutiger als bisher vor der Entscheidung; er kann „im Licht leben“, das heißt sich nach der offenbar gewordenen Wahrheit Gottes richten, oder er kann in seiner Finsternis bleiben und aus seinem Leben weiter eine Lüge machen. „Im Licht“ lebt, wer glaubt und bekennt: „Jesus Christus ist im Fleisch gekommen“, er ist wahrer Mensch geworden; wer die Geschwister liebt; wer weiß und anerkennt, dass er ein „Sünder“ und schuldig geworden ist. Erkennen und bekennen wir dies, so vergibt Gott unsere Schuld und unser Versagen, und das Blut Jesu reinigt uns davon. Trotzdem können wir nie sagen, dass „wir keine Sünde, keine Schuld haben“. Für den, der sich als Sünder bekennt, gibt es Rettung: denn das Licht ist stärker als die Finsternis. Ganz sündenfrei im Licht zu leben und Gemeinschaft miteinander zu haben, scheint aber doch wohl erst in der künftigen Welt möglich zu sein. Außer wir bemühen uns jetzt schon sehr darum, das Feuer in uns brennen zu lassen! (BOG)

Ob bei uns ist der Sünden viel

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We viele Herzen sind durch die Sünde schon befleckt, und geistlich getötet worden! Durch Gottes Gnade können bussfertige Menschen ein neues, reines Herz bekommen.

Das Gesetz aber ist dazwischen hineingekommen, damit die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden.

Römer 5,20

Ob bei uns ist der Sünden viel,
bei Gott ist viel mehr Gnade,
sein Hand zu helfen hat kein Ziel,
wie gross auch sei der Schade.
Er ist allein der gute Hirt,
der Israel erlösen wird
aus seinen Sünden allen.

Frage: Unzählige Menschen leben mit einem von der Sünde befleckten und geistlich toten Herzen. Ihrer wartet das Verdammungsurteil Gottes. Gibt es keine Hoffnung und Lösung für diese tragische Zukunftsperspektive?

Vorschlag: Oh doch. In einem alten Lied sangen wir: S` ist Hoffnung noch für dich! Die Bibel sagt: Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott und sonst keiner mehr. Jesaja 45, 22, Johannes 3, 16 lehrt uns: Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Zeigen Sie Jesus ihr von vielen Sünden beflecktes Herz. Nennen Sie Sünden beim Namen. Dem sagt man bekennen. Bitten Sie Jesus um ein neues, reines Herz , in welchem er selbst wohnen kann. Das ist ein Sieg Jesu!

 

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Oh weh, die vielen Spötter all

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Wo …?

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Bibelstellen: Johannes 1,38; Hohelied 1,7; Markus 14,12; Lukas 22,8.9

Wenn man jemand fragt, warum er in diese oder jene christliche Gemeinde geht, so bekommt man verschiedene Antworten zu hören. Drei sind sehr beliebt:

• Weil ich immer schon dahin gegangen bin.
• Weil ich mich da wohlfühle.
• Weil ich da so gesegnet werde.

Doch wo ist der Platz, wo der Herr uns haben möchte? Sollte man das anhand der drei Punkte festmachen? Doch bestimmt nicht. Wir müssen dort sein, wo er ist. Sehen wir uns mal ein paar Stellen in der Schrift an, in denen das Wörtchen „wo“ vorkommt und wo es (im Bild) um den Herrn Jesus geht:

„Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und spricht zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sagten zu ihm: Rabbi (was übersetzt heißt: Lehrer), wo hältst du dich auf?“ (Joh 1,38).

Die Jünger des Johannes waren bisher Johannes dem Täufer nachgefolgt. Das war auch gut so. Doch nun war Jesus, das Lamm Gottes, öffentlich bekannt. Das Licht der Sonne war aufgegangen und überstrahlte alles; sie konnten Johannes nicht mehr nachfolgen. Deshalb fragten sie danach, wo er, Jesus Christus, sich aufhielt. Er sagt: „Kommt und seht.“ Sie folgten ihm nach und kamen an den Ort, wo er war.

„Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin und bereitet uns das Passah, damit wir es essen. Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, dass wir es bereiten?“ (Lk 22,8.9). 

Die Jünger sollten das letzte Passah bereiten. Der Herr überließ es nicht ihrem Geschmack und Gefühl, wo sie das tun sollten. Es kam nicht nur darauf an, dass sie das Passah aßen, sondern auch, wo sie es aßen. Es gab nur einen Platz, den der Herr ausgesucht hatte, und diesen Platz galt es, entsprechend den Anweisungen des Herrn (Lk 22,10-13), zu finden. Sie fanden den Platz, indem sie dem Mann mit dem Wasserkrug folgten, der ein Bild des Heiligen Geistes ist, der durch das Wort Gottes wirkt.

„Sage mir an, du, den meine Seele liebt, wo weidest du, wo lässt du lagern am Mittag?“ (Hld 1,7).

Die Braut im Hohelied fragte, wo der Bräutigam sich aufhält. Sie suchte nicht den Reichtum des Bräutigams, den er zweifellos hatte, sondern sie suchte ihn selbst. Und so sollte es auch um Blick auf die Gemeinde und im Blick auf die Zusammenkünfte sein. Wir sollen ihn, unseren Herrn, suchen und nach seiner Gegenwart trachten. Dabei können wir uns an solchen orientieren, die den Weg vorher nach den Anweisungen Gottes gegangen sind: „So geh hinaus, den Spuren der Herde nach, und weide deine Zicklein bei den Wohnungen der Hirten“ (Hld 1,8).

„WO zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ICH in ihrer Mitte“ (Mt 18,20).

Wenn wir das erleben wollen, gilt es, dem Herrn Jesus nachzufolgen, dem Wirken des Geistes nachzugehen und der Herde zu folgen, insofern sie vom Hirten geleitet ist.

Gerrid Setzer

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Gott, der uns seine Stimme immer wieder hören lässt

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Bischpf Oliver Gehringer

Gott, der uns seine Stimme immer wieder hören lässt, damit wir lernen darauf zu hören und uns entscheiden danach zu handeln, aber nicht als ein bedingungsloser Gehorsam, sondern als bewusste Entscheidung des Glaubens, sein Wort als ein Wegweiser durch das Leben anzunehmen, segne uns und mache uns hellhörig für das, was er uns zu sagen hat.

Er mache uns bewusst, dass er uns nicht dazu mit Geist und Wissen ausgestattet, und den freien Willen geschenkt hat, damit wir uns gedankenlos an die handelsüblichen Mächte, Machthaber und Meinungsmacher ausliefern, sondern damit wir hören, zuhören und uns für das „Bessere“ entscheiden.

Er lasse uns erkennen, dass menschliche und weltliche Gewalt, autoritäre Systeme und selbsternannte Führungsfiguren nur dann „Macht“ über uns haben, wenn wir sie ihnen geben und sie nicht daran hindern, sie einzusetzen und auszuüben.

Er lasse uns begreifen, dass ein hören auf seine Stimme, ein leben nach seinen Weisungen, und ein umsetzen seiner Gebote uns nie von ihm aufgezwungen wurde, sondern wir uns immer frei und tätig entscheiden können, ob wir ihm folgen, und so eine Freiheit haben, die er uns zugesagt und verheißen hat, oder ob wir sie ablehnen uns unsere eigenen Wege gehen wollen.

Er mache uns bereit, trotz unserer Schwächen und Fehler, es immer wieder zu versuchen, mit unserem Denken und Leben auf ihn zu hören, denn wir dürfen ihm vertrauen, dass er uns weder seine Liebe entzieht, noch sein Erbarmen, wenn wir mehrere Versuche brauchen, bevor wir ihm auf seinem Weg folgen können.

Er segne uns sei mit seinem Segen über uns, um uns zu behüten, sei neben uns, um uns zu geleiten, sei hinter uns, um uns zum Guten anzutreiben, und sei unser Segen in jedem Augenblick.

Er segne uns, denn sein Segen gibt uns Trost und ist Heilmittel in unseren Nöten und Sorgen, er ist unsere Antriebskraft in Zeiten der Erschöpfung, er macht Mut, wenn Angst und Furcht vor dem Leben uns überkommt, und er ist uns geschenkt, wann immer sein gütiges Angesicht sich uns zuwendet.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, nähre unsere Zuversicht, lasse unser Vertrauen wachsen, entzünde die Flamme seiner Liebe in uns neu und mache unser Herz brennen, damit wir selbst zum Segen werden.

Allen Freunden, einen gesegneten Donnerstag der zweiten Osterwoche, am Gedenktag des Heiligen Petrus Kanisius!

+Bischof Oliver Gehringer

Weder menschliche Gewalt, noch weltliche Macht

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Bischof Oliver Gehringer

Weder menschliche Gewalt, noch weltliche Macht, noch Einschüchterungsversuche autoritärer Systeme können die Jünger Christi daran hindern, als freie Menschen in einer unfreien Welt aufzutreten, und mit der Entschlossenheit des Glaubens vor allen Menschen zu bezeugen, was sie gesehen und erlebt haben. Petrus wiederholt seine frühere Antwort: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“, und dieses „Gehorchen“ steht in Zusammenhang mit der Entscheidung des Glaubens. Damit ist aber nicht gemeint, ein bedingungsloser Gehorsam, ein Gehorchen, das nicht weiß und nicht danach fragt, wem es Gehorsam schuldet, sondern ein Hören auf Gottes Wort. Und Gott hat deutlich gesprochen! Erstens durch die Ereignisse, denn er hat Jesus auferweckt und zum Herrn gemacht, und zweitens, durch den Geist, der die Sicherheit des Glaubens und die Kraft des Wortes gibt. Es ist der „Gott unserer Väter“: der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der auch jetzt noch Israel die Umkehr und Vergebung schenken will. Zumindest im Glauben an diesen Gott wissen sich die Jünger mit den Männern des Hohen Rates einig. Sie können sich nicht vorstellen, dass Israel das Angebot Gottes abweisen oder dass Gott sein Angebot zurückziehen wird. Und dennoch, es war etwas derart unerhört Neues, dass es nicht nur Freude, sondern vor allem Zorn auslöste. Eine Emotion, die man auch heute noch kennt, wenn Menschen mit dem Geschenk der Vergebung nicht umzugehen wissen, oder mit Informationen konfrontiert werden, die sie nicht fassen und begreifen können. Zum Glück hat sich die Bereitschaft, einander verzeihen und vergeben zu können, inzwischen weiter ausgebreitet. Wir dürfen nicht aufhören, sie weiter zu fördern – im engsten Kreis und darüber hinaus. Wenn wir auf die Stimme des Herrn hören und unser Herz nicht davor verschließen oder verhärten, dann ist ein Miteinander immer möglich. Es liegt auch an uns, das Feuer des Glaubens in uns aufrecht zu erhalten, und unser Herz brennen zu machen! (BOG)